Alltagstausch

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Archiv: Lammertal

Ich hab ja echt “a Moasn” dort zu wohnen, wo andere ihren Urlaub verbringen. Nicht nur die optischen Veränderungen im Wandel der Jahreszeiten zaubern traumhafte Landschaftskulissen. Vor allem ist es die Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten die mir die Mittagspausen und Wochenenden versĂĽĂźen (manchmal zum Leidwesen meiner Frau) Klingt ja schon fast wie ein Werbetext, gr…..

Also anders. Ich mag ja Skifahren überhaupt nicht. Und Skitourengehen schon gar nicht - das ist ja wie  1,5- 2 Stunden Treppensteigen. Und wer macht sowas schon freiwillig?

Die Arbeit in einem TourismusbĂĽro erfordert weiters, jene Orte aufzusuchen, wo die Gäste ihren Urlaub verbringen. Marktforschung, Location Scouting, Qualitätskontrolle, … man kann es nennen wie man will, auf jeden Fall ist es harte Arbeit. Ehrlich.

Aber ich liebe meinen Job. DafĂĽr nehme ich auch gerne einige Strapazen in Kauf ;-)

Wer einen Kurztrip in das vorweihnachtliche Salzburger Land plant, der sollte unbeding das Winterfest von Georg Daxner besuchen. Ich durfte die französische Truppe Cirque Hors Pistes mit ihrem StĂĽck “Coma Idyllique” letzte Woche bei der Premiere erleben. Spannende Soundcollagen untermalen die Auftritte der 6 Artisten, die in rasantem Tempo ihre Familiengeschichte erzählen. Beeindruckend neben der Licht/Ton Dramaturgie, ist die Leichtigkeit und Geschmeidigkeit der Tanz- und Bewegungsabläufe.
Der Schnee ist im Anmarsch, die Adventmärkte stimmen sinnlich auf die Weihnachtszeit ein und der Besuch das Winterfestes garantiert inspirierende 70 Lebensminuten.

Zuhause wird derzeit an den Pistenraupen herumgeschraubt, mit den Bauern werden die letzten Gespräche über die Loipen Nutzung auf ihren Feldern geführt, die neuesten Austrüstungen kommen in die Skiverleihgeschäfte und ich, ja ich durfte letzte Woche wieder mal in die Bundeshauptstadt Wien fahren.

Gemeinsam mit Tanja Winterhalder von der Firma Fischer, Josef Haider von der Firma Löffler, der Langlauf Galionsfigur und ORF Kommentator Dr. Alois Stadlober und Franz Stark, Nationaler Beauftragter des Ă–SV zum Thema Biathlon, durfte ich die anwesenden Journalisten ĂĽber die Neuigkeiten des kommenden Winters in den besten österreichischen Destinationen zum Thema “Langlaufen und Nordic Fittness” informieren.

Trendsport Langlaufen
Die Langläufer werden jünger. Die Langläufer werden mehr.

In Abtenau erwartet uns heuer wieder sowohl das beschneite Langlaufzentrum am Karkogel - Dank Flutlicht bis 21.00 h geöffnet - als auch das landschaftlich abwechslungsreiche Loipennetz vom “Eiskeller Au” ĂĽber die “Sonnenloipen am Egelsee” bis zum “HochgenuĂź auf der Postalm”.

Ach ja: wer mal ganz was exotisches probieren will, der ruft am Besten den Herbert in St. Martin an. Die Langlaufschule Bergfexn haben sich nämlich ein paar Lasergewehre zugelegt. Völlig ungefährlich kann man damit bei Puls 180 probieren, die kleine Zielscheibe zu treffen.

Aber das muss ja auch nicht sein….

Das geniale Wetter musste ich heute einfach fĂĽr einen Morgenflug mit meiner neuen Leicht-GleitschirmausrĂĽstung nutzen.

 

Neues Gurtzeug, neuer Schirm – alles in allem ca. 7 kg. Dieses Gewicht lässt sich wieder leicht auf einen Berg hinauf tragen.

 

Um 6.15 Uhr ging’s zu Fuß von zu Hause aus los, schließlich möchte ich vor der Haustüre landen und nicht nach dem Flug mein Auto vom Berg holen müssen.

 

Bei Temperaturen um die 15 Grad war der Aufstieg auf die Tagweide auch nicht allzu anstrengend. Am First habe ich aus nächster Nähe noch ein paar Gämsen beobachtet, die sich von meiner Anwesenheit nicht sonderlich beeindrucken ließen.

 

Auf der Tagweide leider leichter RĂĽckenwind, doch mein neuer Bergsteigerschirm lieĂź sich auch bei diesen nicht ganz einfachen Startbedingungen problemlos in die Luft bewegen.

 

Am Gipfel habe ich noch schnell zwei Anrufe beantwortet – beim Aufstieg war ich doch zu faul das Handy aus dem Rucksack zu holen.

 

Nach einem traumhaften, absolut butterweichen Flug landete ich wie geplant vor der Haustüre. Schnell geduscht und um 9 Uhr im Büro – so soll ein Morgen sein!

 

 

 

     

 

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Am Seepark St. Martin

Der Seepark in St. Martin ist fest in Kinderhand.

Spiele rund ums Wasser und ein buntbemaltes Gesicht!

bemalte Gesichter

Ein erfrischendes Eis und hoffentlich eine Siegerurkunde!

Zwei stolze Gewinner

Wir freuen uns mit allen die gewonnen haben.

eine davon heißt Klaudia. Ich kenn Klaudia zwar nicht persönlich, habe aber grade ihr Blog entdeckt. Dort schreibt sie ihr Tagebuch über die gerade laufende Paragleitveranstaltung in Abtenau. Organisiert hat die ÖM mein Kollege Stefan mit seinen Freunden vom Flugsportclub Ikarus.

Wer das ganze selber erlernen will, der kann ja mal den Chris von unserer Flugsportschule anrufen und unter Umständen schon nächstes Jahr bei den Paragleit Europameisterschaften mitfliegen.

Paragleiten Europameisterschaft 23. Mai - 5. Juni 2010

Paragleiten Top Tipps vom Flusportclub Ikarus

follow Ikarus on Twitter: @ikarus_abtenau

Flugschule Alpin Sports Paragliding

Die Existenz von Kraftplätzen – Orten an welchen geheimnisvolle Kräfte auf den Menschen einwirken – ist seit einiger Zeit auch in der breiten Öffentlichkeit unumstritten.

 

Herr Dipl. Ing. Werner Vogl, ein gebürtiger Salzburger, stellt auf seiner Seite einige bekannte Kraftplätze vor.

 

Doch wie kann der Beweis erbracht werden, dass an einem bestimmten Ort tatsächlich „magische“ Kräfte am Werk sind?

 

Der extrem schneereiche Winter 2008/09 hat meines Erachtens in Abtenau die Existenz eines derartigen Kraftplatzes bewiesen. Als am Dienstag, den 24. Februar 09 um ca. 6.30 Uhr eine ca. 200 m breite Staublawine von der Nordseite des Tennengebirges abging, mähte die Druckwelle in nur wenigen Sekunden eine Waldfläche von ca. 30.000 m² um. Kein Baum blieb verschont -  bis auf, ja bis auf eine kleine Fläche von ca. 20 x 20 m im Zentrum der gigantischen Fläche. Denn genau dort steht eine kleine Hütte, welche die Lawine ohne einen einzigen Kratzer überstanden hat.

 

 Hütte

 

Auch wenn der Schutzwald durch die Lawine verloren gegangen ist, würde es mich nicht wundern, wenn diese Hütte auf einem derartig kräftigen Platz auch künftigen Lawinenabgängen trotzen würde.

 

Derzeit sind die Waldbesitzer kräftig am Aufarbeiten der Waldschäden, so sollte der Wanderweg zum Dachserfall demnächst geöffnet werden können.

Es war ca. 22.30 Uhr.
Bewaffnet mit Gummistiefeln und einer starken Taschenlampe kämpfte ich mich im stark geduckten Entengang in den nur 1 m hohen Kanal, der direkt unter Abtenaus Sportplatz verläuft und beim Tennisplatz in den Fischbach mündet. Nach ungefähr 20 m bzw. ca. 1.000 durchtrennten Spinnenweben, hunderten handflächengroßen, pechschwarzen und sogar auf den Beinen behaarten MONSTER-Spinnen (die ich natürlich alle in die Flucht geschlagen habe) wird mein Auge von einer Bewegung im Wasser abgelenkt. Im glasklaren und ca. 10 cm tiefen Wasser sehe ich einen ca. 10-12 cm großen Flusskrebs. Ich wusste dass in Abtenaus Bächen Flusskrebse vorhanden sind, doch noch nie hatte ich einen gesehen.


Wie immer hatte ich wieder keine Kamera bei mir, so blieb mir nur mein Telefon, um diese erste Begegnung fĂĽr immer festzuhalten.

Flusskrebs

 

Sollte sich jemand Fragen was ich um diese Uhrzeit in einem Wassertunnel mache – der nächste Nachtcache ist im Entstehen! Wir Geocacher “spinnen”! ein wenig.

 

Übrigens: Falls Sie einmal in einem 1 m hohen Tunnel, der noch dazu 10 cm unter Wasser steht, im Entengang unterwegs sein, so achten Sie auf eines: Bekommen Sie keinen Wadenkrampf! Durch das ausstrecken des Beines ermöglichen Sie nur dem Wasser in die Gummistiefel einzudringen. Zusätzlich senkt sich dadurch auch Ihr Gesäß zu weit ab, wodurch dem Wasser eine weitere Angriffsfläche geboten wird. Zuletzt fallen Ihre Bewegungen durch die genannten Umstände etwas schneller und unkontrollierter aus. Diese Chance nützen Spinnen - welche nur wenige Zentimeter über/neben Ihrem Kopf in Lauerstellung liegen – um sich ins Spiel zu bringen.

 

Vokalensemble Akabella & Stuffmusek

Vergangenen Samstag war das Vokalensembel „Akabella“ aus Luxemburg zu Gast in Abtenau und lud zu einem Konzert am in der Pfarrkirche ein. Unter der Leitung von Gilbert Kohn sangen die 18 Chormitglieder profane und sakrale Chormusik aus der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Komponisten. Begleitet wurden sie dabei vom Bläserquintett der “Stuffmusek” – zu Deutsch Stubenmusik.

Das Österreich neuerdings wieder einen Kaiser hat, ist wohl hinlänglich bekannt.

Doch seit vergangenem Wochenende hat auch Abtenau einen Kaiser als auch eine Kaiserin - die 1. Karkogel Kaiser im Schibergsteigen!

Die über 50 Teilnehmer mussten 600 Höhenmeter bzw. 3.000 Meter zurücklegen und der schnellste schaffte dies in unglaublichen 27 Minuten 47 Sekunden. Rangliste und Fotoalbum.

Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, bei diesem Wettkampf mit dabei zu sein. Auch wenn meine Zeit (54:30,??) keinerlei Auswirkungen auf mein Bankkonto hatte (die Sieger erhielten je € 200,- Preisgeld), so habe ich zumindest die Durchschnittszeit massiv beeinflusst :-).

Hier ein kurzes Video, dessen Erstellung dennoch Stunden in Anspruch nahm.

 

 

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