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Archiv: heuART


HeuART hat 2009 erstmals ein Motto - warum?
“Wir wissen nicht, welche Figur wir machen sollen” - Diese Antwort bekamen wir in letzter Zeit von Vereinen und Bastelgruppen immer öfter. Das Problem dabei war nicht etwa, dass sie keine Ideen hatten, sondern vielmehr zuviele Ideen und man sich oft in der Gruppe nicht auf ein Motiv einigen konnte. Wir haben daher gemeinsam mit dem künstlerischen Kernteam Anita Höll, Barbara Sandtner,  Manfred Rettenbacher und Hans Kronreif beschlossen, ein Motto als Denkrichtung vorzugeben. Das Motto dient als Orientierung und soll genug Raum für eigene Interpretationen bieten.

Welche touristische Bedeutung hat das HeuART Fest mittlerweile?

Mehrere hundert Busunternehmer aus ganz Europa kennen das HeuART Fest, haben es bereits besucht oder planen dies in den nächsten Jahren. Mit jährlich rund 50 Busgruppen und ca. 8.000 Besuchern ist das HeuART Fest durchaus auch ein wirtschaftlich interessantes Projekt. Viel größer, aber schwer messbar, ist der Werbe- und Imagewert.

Rund 1.000 Menschen tragen durch ihre Mitarbeit dazu bei, dass das Lammertal als attraktive Region wahrgenommen wird.


Wer steht organisatorisch hinter der Veranstaltung?

Insgesamt tragen zum Gelingen von HeuART rund 700  bis 1.000 Freiwillige mit.
HeuART ist dezentral organisiert aber angetrieben von einem gemeinsamen Bild. Wir wollen den Besuchern am letzten Sonntag im August eines der inspirierendsten Bauernherbstfeste im Salzburger Land präsentieren.
Durch eine lose Organisationsform erzielen wir ein Maximum an Kreativität, Eigeninitiative und Motivation.
Die Mitarbeiter der Tourismusregion Lammertal-Dachstein West als Veranstalter kümmern sich mit dem örtlichen TVB um die Rahmenbedingungen, die Programmkoordination sowie die Betreuung der Medien und Reisebüros. Heukunstprofis wie z.B. Barbara Sandtner und Anita Höll helfen durch ihr  know-how den Vereinen bei der Erstellung einer Heufigur. Den Rest erledigen die Menschen aus 3 Generationen und 3 Orten alleine. Und dann gibt es noch eine Vielzahl von Förderern, Grundbesitzern, Bauern, Pferdezüchtern, Gönnern und Freunden, die an 1.000 Kleinigkeiten mithelfen und so zum Erfolg von HeuART beitragen.

Mindestens einmal im Jahr bin ich bei der Arbeit emotional so ergriffen, dass sogar eine kleine Träne im Auge erkennbar ist. Es ist dies der letzte Sonntag im August - dann nämlich werden im Lammertal Kunstwerke aus Heu präsentiert. In diesem Jahr fand die Salzburger Bauernherbst Veranstaltung bei Kaiserwetter in Lungötz statt. Einen kleinen Einblick gibt Toni Prlic in seinem Video, Details über die Figuren findet man hier>>.
Ich danke den mehr als 1 000 Mitarbeitern für ihren unglaublichen Einsatz in den letzten Monaten beim Figurenbasteln oder der Festorganisation.


Heufieber statt Heuschnupfen!
Richtig gelesen, denn wenn der Sommer kommt, verrfallen die Lammertaler ins Heufieber, denn dann ist das Lammertaler heuartfest nicht mehr weit. So wie jedes Jahr findet am letzten August-Wochenende im Lammertal das heuartfest statt. Kreativ und einfallsreich zeigen sich die Lammertaler im Umgang mit Heu. Schon jetzt entstehen regelrechte Kunstwerke in sämtlichen Scheunen und Schobern im ganzen Lammertal. Die Motivation der Heukünstler ist groß – nächtelang wird geschweißt, gezimmert, gebunden und gewickelt. Immer origineller, ausgeklügelter und technisch funktioneller werden die Figuren. Alle Kunstwerke werden beim weltgrößten Heufigurenumzug am 31. August 2008 in Lungötz ab 11.00 Uhr zu sehen sein. Auch die Schulkinder der Volksschulen Annaberg und Lungötz bereiten sich schon fleißig auf das große Finale am 31. August mit einem besonders ehrgeizigen Ziel vor. Was sich die Kinder überlegt haben, veröffentlichen wir in Kürze im Blog!

 

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