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201019.AugustUnser Baby wird 8!

Die HeuART Nachrichten feiern Geburtstag. Seit 8 Jahren nun berichtet die Exklusivbeilage der Salzburger Woche  im August über die Geschehnisse rund um das Lammertaler HeuARTfest. Seit der Präsentation der Erstauflage am 13. August 2003, die in feierlicher Runde am Seepark in St. Martin stattfand, sind rund 200 traumhafte Heukreationen samt ihrer Künstler in den HeuART Nachrichten vorgestellt worden, 14 Millionen Seiten Papier durch die Druckwalzen gelaufen und ca. 27.000 kg (das entspricht einem Gewicht von 27 PKW’s) in den Salzburger Gauen und Südbayern ausgetragen worden. Viel größer ist jedoch die Vorfreude der Gäste und Einheimischen, die es jedes Jahr kaum erwarten können, die HeuART Nachrichten in ihrem Briefkasten zu finden, um einen kleinen Vorgeschmack auf die Künstler und Figuren des bevorstehenden Festes zu bekommen.
Und hier gibt es die aktuelle Ausgabe der HeuART Nachrichten 2010 (8 MB).

… und das waren wir vor 8 Jahren ;-) )

201012.August„Auf dass uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt!“

Pfarrgemeinderat St. Martin finanziert durch HeuART neues Kirchendach mit

Die Schindeln bröckeln, Moos hat sich bereits angesetzt: Das Kirchendach in St. Martin gehört dringend saniert.

Mitten im Zentrum, so wie es sich gehört, steht die Pfarrkirche St. Martin am Tennengebirge mit ihrem markanten Spitzturm in der malerischen Lammertaler Gemeinde. Von 1421 bis 1432 wurde an ihr gebaut, doch schon vorher gab es am gleichen Platz eine Kirche.

Dass auch an diesem herrlichen gotischen Bauwerk der Zahn der Zeit nagt, ist nur natürlich. 1984 wurde das letzte Mal die Nordseite der Kirche mit Schindeln neu eingedeckt, heuer ist nun endlich die Südseite dran. Ortspfarrer GR Volker Rank sieht dringenden Handlungsbedarf: „Im Winter hat es mitten in der Messe schon hereingetropft. Außerdem brauchen wir am Vordach einen sicheren Schneefang.“ Gerade als dieser Schneefang installiert werden sollte, wurde man sich des desolaten Zustandes des Daches an der Südseite erst richtig bewusst.

„Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann hier auf dieser Seite Renovierungsarbeiten vorgenommen wurden. Aber jetzt bröckeln die Schindeln ab und das Moos wuchert auf dem Vordach – es gehört dringend saniert!“, meint auch Pfarrgemeinde-Obfrau Maresa Krallinger.

Bereits im August soll mit den Arbeiten am Kirchendach begonnen werden, die Gelder dafür – es werden rund EUR 50.000 sein – kommen zum Teil von der Erzdiözese Salzburg, vom Bundesdenkmalamt und von der Landesabteilung für kulturelles Erbe. Der restliche Betrag muss von der Bevölkerung selbst getragen werden, dazu wurde vom Pfarrgemeinderat bereits eine Haussammlung durchgeführt: „Wir sind sehr froh, dass die St. Martiner diese notwendige Sanierung so gut mit unterstützen und bedanken uns sehr für die zahlreichen Spenden“, freut sich Maresa Krallinger.

Wenn in diesem Jahr am 29. August das HeuART Fest in St. Martin stattfindet, dann ist auch der Pfarrgemeinderat wieder mit einer wunderschönen Heufigur, gemeinsam gebastelt mit Heukünstler Albert Lanner, dabei. Auch ein Ausschank direkt auf dem Kirchenplatz ist geplant: „Wenn alles im Zeitplan ist, können sich die Besucher schon vom Fortschritt der Sanierungsarbeiten ein Bild machen“, meint Krallinger, „Wir bieten an unserem Stand neben vielen Schmankerln auch Weißwürstl mit frischen Brezen an und natürlich selbst gemachte Kuchen und Kaffee. Der Erlös dieses Tages kommt wiederum den Arbeiten am Kirchendach zugute!“


 
v.l.n.r.: Mesnerin Barbara Eder, Ortspfarrer Volker Rank und Pfarrgemeinderats-Obfrau Maresa Krallinger hoffen beim HeuArt Fest in St. Martin auf viele Besucher und gute Unterstützung für die Sanierung des desolaten Kirchendachs.
Bildnachweis: Sylvia Schober

200924.AugustHeuART – eine Erfolgsgeschichte

Gerhard Gössl und die schöne Heuelfe Nina beim GEP-Summit

Es war einmal…, so fangen alle Märchen an. So auch das HeuART-Märchen, das im September 2001 in Lungötz begann und zu einer regelrechten Erfolgsgeschichte wurde. Im Laufe der Jahre entwickelte sich HeuART zu einem festen Bestandteil des Salzburger Bauernherbstes, der inzwischen jährlich an die 10.000 Besucher aus dem In- und Ausland anzieht. Aber auch die Heufiguren entwickelten sich: Immer origineller, ausgeklügelter und technisch funktioneller wurden die lebensgroßen und überdimensionalen Figuren. Egal, welche Figur man betrachtet, man erkennt die Seele ihrer Schöpfer in den unzähligen Details und das Aufeinandertreffen der Kunstwerke beim weltgrößten Heufigurenumzug ist jedes Jahr ein Feuerwerk aus Kreativität und Präzision.
Heufiguren auf Reisen
Die Lammertaler Heufiguren sind mittlerweile internationale Sympathieträger und gern gesehene Gäste bei so manchem Event. Für einen Journalisten-Workshop in Wien orderte beispielsweise die Österreich Werbung ihre Maskottchen-Pinguine aus Heu bei Heukünstlerin Petra Kronreif aus Abtenau, die Organisatoren des alljährlichen Jägerballs in der Wiener Hofburg dekorierten Trachtenbeutel und Pferdegespann aus Heu, beim GEP-Summit, dem Event-Gipfel im Salzburger Gössl Gwandhaus beeindruckten Heufiguren samt Elfen rund 180 Event-Partner. Bei Messen und Verkaufsveranstaltungen sind Heufiguren stets ein beliebtes Fotomotiv und sogar ins Legoland Deutschland nach Günzburg reisten die Heufiguren zu einer 14-tägigen Promotion-Veranstaltung. In Salzburg bezauberten die Lammertaler Heufiguren bei der „Tracht & Country“-Modenschau und beim Bauernherbstfest im Chiemseehof. Das spektakulärste Auswärtsspiel war wohl der Heufigurenumzug in Wels, der sich – angeführt von Oldtimer-Traktoren – mitten durch die Stadt zum Messegelände bewegte und tausende Besucher der „agraria 2006“ begeisterte.
Herzenswünsche aus Heu
Heuer – mit der Gestaltung der Arche Noah für die Abtenauer Skonto-Bonusbetriebe hat sich Anita Höll – Heukünstlerin der ersten Stunde – zusammen mit der Schnalzergruppe Abtenau einen lang gehegten Herzenswunsch erfüllt. Mit 20 Metern inklusive 4-er Zug ist diese Figur die längste, die es seit Beginn des HeuARTfestes je gegeben hat.

Und das Märchen geht weiter, denn HeuART ist mehr, als ein Büschel gebundenes Heu, HeuART erzählt die Geschichte von kreativen Menschen, die mit viel Leidenschaft und Motivation eine ganze Region repräsentieren.

 

 

 

 

20095.AugustWo sind die Heumäuse?


Die Vorbereitungen zum Lammertaler HeuARTfest 2009 am 30. August in Abtenau laufen auf Hochtouren – überall in der Region entstehen kreative Kunstwerke aus Heu. Mit großem Eifer und Begeisterung bastelten auch die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4b der Volksschule Abtenau unter Anleitung von Anita Höll die Begrüßungstafeln
für den Heufigurenumzug.

Besonders große Freude hatten die Kinder beim Basteln der Heumäuse, manche davon verschwanden gleich in den Schultaschen und wollten gar nicht mehr raus…

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