Alltagstausch

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Archiv: Annaberg

Ich hab ja echt “a Moasn” dort zu wohnen, wo andere ihren Urlaub verbringen. Nicht nur die optischen Veränderungen im Wandel der Jahreszeiten zaubern traumhafte Landschaftskulissen. Vor allem ist es die Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten die mir die Mittagspausen und Wochenenden versüßen (manchmal zum Leidwesen meiner Frau) Klingt ja schon fast wie ein Werbetext, gr…..

Also anders. Ich mag ja Skifahren überhaupt nicht. Und Skitourengehen schon gar nicht - das ist ja wie  1,5- 2 Stunden Treppensteigen. Und wer macht sowas schon freiwillig?

Die Arbeit in einem Tourismusbüro erfordert weiters, jene Orte aufzusuchen, wo die Gäste ihren Urlaub verbringen. Marktforschung, Location Scouting, Qualitätskontrolle, … man kann es nennen wie man will, auf jeden Fall ist es harte Arbeit. Ehrlich.

Aber ich liebe meinen Job. Dafür nehme ich auch gerne einige Strapazen in Kauf ;-)

Unerschrockene Zeitgenossen pilgerten auch in diesem Jahr zum Watersplash Contest in Annaberg, dem Kultevent, der heuer bei strahlendem Sonnenschein durchgeführt werden konnte. Gäste von Russland über Belgien bis Deutschland sowie viele LammertalerInnen ließen sich diesen „Kampf gegen die Elemente“ nicht entgehen.

Die Kreilbergpass rund um Martin Schlager und Alexander Hirscher organisierte gemeinsam mit Veranstalter Hans Krallinger und seinem Team der Holzerhütte eine gelungene, mittlerweile bereits 6. Auflage, des coolen Spektakels.

Die Anstrengungen haben sich gelohnt, meldeten sich doch über 40 TeilnehmerInnen zum heißen Ritt übers kühle Nass an. Wurde den vielen Zusehern schon beim Hinschauen eiskalt, ließen sich die StarterInnen nichts anmerken. Vielleicht lag es auch am Mut-Jägermeister, der vor dem Start die Runde drehte!

Die Challenge auf dem Snowboard sicherte sich Stefan Gsenger vor Roland Zwilling und Bernhard Lanner.

Am längsten auf den Skiern hielt sich heuer Daniel Oberauer vor dem Obmann des Marcel Hirscher Fanclubs Florian Rettenegger und vor dem Vater des erfolgreichen Weltcupstarters Ferdinand Hirscher, kein Wunder, wurde er doch von Gattin Sylvia noch vor dem Start super betreut. Natürlich durfte Marcel selber beim Watersplash ebenfalls nicht fehlen, auch Bruder Leon wurde unter den zahlreichen Zuschauern gesichtet. Außen nass und innen nass endete der gelungene 12-Stunden-Spass-Marathon samt Rennen, Siegerehrung und anschließender Discoparty mit tollem Feuerwerk für die meisten der über 1000 Schaulustigen und TeilnehmerInnen – so wie es auch gedacht war - erst zur Sperrstunde am frühen Morgen.

Hier geht’s zur Galerie

Mittendrin auch Marius und Georg, die Lammertaler Video-Reporter, die das feucht-fröhliche Treiben in Ton und Bild festhielten:

 

Bin grad vom Schneefest in Annaberg nach Hause gekommen. Tolles Wetter, tolle Pistenbedingungen und immer wieder geht einem das Herz auf, wenn man die Pistenflöhe durch den Schnee stapfen sieht.
Skifahren lernen muss Spass machen - hab heute wieder mal hautnah erlebt, dass dies nicht nur den Kindern sondern auch den Skilehrern irren Spaß macht.

So ein Schneefest mit Schminken, Lawinenhunde-Suchspiel, Ballonkünstlern, Gratispunsch und natürlich einem Skirennen rundet den Tag ab und bringt die Kinderaugen zum Leuchten, vor allem wen hunderte Luftballone mit ihren Grußkarten in den Himmel steigen.

Ich sags im Namen der Kinder: Danke an Martha, Georg und Franz mit Eurem Team für die Organisation.

Ach ja, leider kann ich immer noch keine Slideshow einbinden…. bitte hier klicken>>>>>

Als wir im Mai 2008 mit der Umsetzung dieses Blogs begannen, hatten wir alle ein großes Ziel. Dieses Blog sollte den Gästen Lammertals durch persönlich erlebte Erfahrungen bei der Planung ihres Urlaubs behilflich sein. Dies wollten wir erreichen durch Geschichten welche wir Autoren selbst erlebt haben, wovon wir erfahren haben und was uns vor allem persönlich berührt hat.
Heute,  ca. ein halbes Jahr später finden wir immer öfter im Internet persönliche Erfahrungsberichte von Lammertal Gästen, veröffentlicht auf deren eigenen Blogs und Foren.
Es liegt nahe, diese Erlebnisse mit den Lesern unseres Blogs zu teilen indem wir sie hier vorstellen.

Kasnocken gefunden bei delnorte

Del Norte war vor einigen Tagen (oder ist es immer noch?) in St. Martin am Tennengebirge.
Er/Sie hat Schnappschüsse aus der Region mit emotionaler Musik unterlegt, daraus eine Slideshow gebastelt und diese auf seinem/ihrem Blog “Matainews” veröffentlicht.

Das Wasser rinnt einem im Mund zusammen wenn man die “kulinarische Reise” durch St. Martin liest. Wie ein Vorkoster präsentiert Del Norte unterschiedliche Gerichte einiger ausgewählter Lokale im Blog “Restaurantguide” unter dem Titel “Essen and more in St. Martin am Tenngebirge”.

Tipps von Skitourengehern im Lammertal
Sportliche Empfehlungen hat Arno Hahnemann auf der Seite von gps-tour.info gleich mit zwei Touren inklusive Beschreibung, Bilder und GPS Daten:
Tour 29009 führt auf die Kamplbrunnspitze
Tour 29012 führt auf den Korein und Frommerkogel

Beide Touren sind ausführlich von Arno beschrieben, man braucht eigentlich keine weiteren Informationen mehr. GPS Benutzer können darüberhinaus die Koordinaten von der Webseite herunterladen.

Wer kein GPS hat, kann ein Gerät zum Geocachen oder Skitouren bei Stefan Brandlehner in Abtenau ausleihen.
http://www.lammertal.info/blog/allgemein/geocaching-schnitzeljagd-beim-wasserfall/


Sonnenbad gefunden bei Climb and Hike

Als letztes Fundstück verweise ich noch das Blog “Climb and Hike” mit einer tollen Fotostory ebenfalls auf die 1 850 m hohe Koreinspitze. Ich hätte ihnen noch den Kampl in Annaberg empfohlen und siehe da, dort waren sie auch schon.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Fundstücke im Netz um diese persönlichen Reiseberichte unserer Gäste immer wieder hier einfließen lassen.

Petra Holztrattner hat ein wunderbares Glasfachgeschäft in Abtenau. Mit geschickten Händen und einer Vielzahl von Schleifsteinen haucht sie Karaffen, Gläsern oder Vasen eine Seele ein und schafft damit Geschenke mit einer besonderen persönlichen Note.
Und Petra ist sehr sportlich - aber als sie mir am Dienstag ganz locker sagte, auf den “Kampl” da geht sie max. 1,5 Stunden ließ mich das seither nicht mehr los.
Nachdem ich jetzt mehr als 2 Wochen damit beschäftigt war, die Viren aus meinen Körper zu vertreiben hatte ich heute Morgen das Gefühl: Eine Skitour muss es sein, wohin? Eh klar! ( Ich weiß zwar, die Petra ist fit, aber pfhhhh - das kann ich doch dann sicherlich auch schaffen, “Männergedanken” und so…)

7.20 h schönes Frühstück, 8.15 h den Dominic zum Karkogel fahren und dann gemütlich zusammenpacken, 10.00 h Fahrt nach Annaberg und 10.15 h Start beim Parkplatz Mauerreith (1 150m)
Anmerkung: Bei so einem Projekt muss man genau auf die Uhr schauen.
Beim Anstieg begleiten mich Claudia Stöckl und Georg Freund - Ö3 Frühstück via Sony P1i - ein Tourengeher aus dem Berchtesgadenerland startet mit mir und zwei weitere Tourengeher mit KFZ Kennzeichen Salzburg Stadt bereiten sich grad auf die Tour vor.

Zu Beginn der Tour scheint noch die Sonne, gemütliches hochstapfen, kein Stress, kein Druck - nur die Natur genießen. Kurz vor der Anhöhe Loseggalm überholen wir eine Gruppe von 10 Tourengehern und gehen weiter Richtung Zenit. Aber plötzlich, nach einer Stunde Gehzeit und relativ “schiefem Gelände” rutsch ich ein paar Mal aus. Kostet Kraft und nervt mich auch ein bisserl. Der Schnee ist kompakt - hat ja schon länger nicht mehr geschneit - ich entscheide mich daher senkrecht die Rinne nach oben zu spazieren.
Das ist zwar ein bisserl anstrengender, dafür haften die Felle besser am Untergrund.
Die letzten 15 Minuten klappt das auch nicht mehr - zu eisig ist der Schnee, also wieder in Serpentinen weitergehen - und ausrutschen.
Die Sonne versteckt sich hinter den Wolken aber trotzdem ein wunderbares Gefühl. Der Mensch dampft, das Herz klopft und ich spür meinen Körper so richtig intensiv. Und plötzlich, aus: der Berg ist zu Ende, Gipfel erreicht. Eine Bergdohle begrüßt mich, kurzes Berg Heil an den Herrn aus dem Berchtesgadener Land (er war ein paar Minuten eher oben) - Rundblick genießen, T-Shirt wechseln, warm anziehen weil windig….
Und plötzlich bemerke ich nach ca. einer Viertelstunde am Grad: ich hab vergessen die Uhrzeit zu überprüfen! 12.15 h zeigt das Display. Gehzeit also rund 1 Stunde 45 Minuten für die rund 1 000 Hm.
Nix mit 1, 5 Stunden. Aber zu diesem Zeitpunkt war mir das sowas von egal, ich genoß nochmals den Ausblick in Richtung Untersberg bei Salzburg, verstaute meine Sachen und dann erlebte ich eine traumhafte Abfahrt zurück nach Annaberg.

Mein Tagesfazit: Petra ist ohne Zweifel die schnellere Tourengeherin aber ich hab den Vormittag sicher genau so intensiv genossen wie sie ihre Tour am Dienstag.
Tourenbeschreibung: >> hier
Bilder von der Tour am 18.1.09: >> hier

Es schien wie gestern als Rainer Calmund im Winterstellgut - dem Gourmettipp im Lammertal - den Kochlöffel geschwungen hat.  Wir freuen uns immer wieder, wenn bei ganz besonderen TV Drehs im Salzburger Land die Betriebe im Lammertal eine Hauptrolle spielen.

Heute Abend ab 20:45 h wird auf “bongusto.de” sind die Kochkünste des Fussballmanagers zu sehen.

Erste Eindrücke gibt es bereits, zum Beispiel wie ein Stück Lamm in der Brennblase einer Schnapsbrennerei zur zartesten Versuchung wird oder worauf eine junge Sennerin in der Käserei achten muss?

Ein grosses Danke nochmals an das Team vom Winterstellgut im Lammertaler Annaberg, vor allem an die gute Seele Elisabeth und den unglaublichen Küchenmagier Erwin Werlberger. Wer TV Gusto nicht per TV empfangen kann, dem empfehlen wir die Liveübertragung im Internet, heute 26.9. ab 20:45h oder demnächst hier auf unserer Seite.

“Grüss Gott, mein Name ist Kendlbacher, Tobias Kendlbacher. Ich bin am 10. April 2005 geboren und wahrscheinlich der jüngste Hirter auf Salzburger Almen.”

Neben seiner Hauptbeschäftigung - dem Hirterdasein auf der Loseggalm im Salzburger Lammertal - hat Tobias zahlreiche Hobbies.  Sandkasten spielen, Trampolin springen, Speck jausnen und nicht zu vergessen: er ist aktives Vereinsmitglied in der Spielegruppe Annaberg.

Tobias freut sich wenn Sie mit ihm Kontakt aufnehmen, am besten persönlich bis 19.00 h auf der Loseggalm.
Dann erzählt er Ihnen gerne mehr: über Almhüttennächte in denen es blitzt und donnert und er sich ein bisserl fürchtet, den phantastischen Käse seiner Mutter den sie ihm bereits zum Frühstück bereitet oder die Widerspenstigkeit der Kühe, mit der er manchmal zu kämpfen hat.

Ach ja, am kommenden Sonntag, den 31. August ist er Vormittag nicht auf der Alm. Da besucht er den weltgrößten Heuskulpturenumzug in Lungötz.

Wozu dient der Wassersack in der Mitte des Bildes?

Am Samstag hatte ich Besuch aus Wien, nein aus Tulln. Martin und ich erklommen die Stuhlalm am Fuße der Bischofsmütze in Annaberg. Dabei haben wir einen ungewöhnlichen Fensterschmuck entdeckt. In jedem Fenster hing, über den prachtvollen Pflanzen, ein Plastiksackerl - gefüllt mit Wasser.

Wozu sollte das wohl gut sein? Blumen gießen? Suppenwasser?
Die Hüttenwirtin hat uns dann aufgeklärt - die Wasserbeutel halten die Fliegen fern, sagt sie …..
War das nun eine besondere Form von Jägerlatein? Oder funktioniert das wirklich und wenn ja, warum?

Vielleicht kann uns das ja jemand erklären.
Am Sonntag war für mich Tag der Blasmusik, Martin war shoppen, auf der Alm und  darüber berichtet er hier.

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