Alltagstausch
Gabi Werth

Gabi Werth

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Über mich

Vom Sauerland ins Salzburger Land Hi, ich freue mich, mich hier auf dem neuen Lammertaler Blogpost vorzustellen. Mein Name ist Gabi Werth, ich bin 56 Jahre alt und führe seit 9 Jahren inzwischen mit meiner Tochter Susanne unsere gemütliche Alpenpensionim Salzburger St. Martin. Ich komme aus dem schönen Sauerland im Herzen Deutschlands und bin sehr glücklich nun hier im Salzburger Land in St. Martin leben zu dürfen. Hier umgibt uns die herrliche Bergwelt zwischen Tennengebirge und Dachstein. Ich freue mich darauf, in loser Reihenfolge über Land und Leute, Trachten und Kultur, sowie die wunderbaren vielfältigen Sportmöglichkeiten im Sommer wie im Winter und über die vielen Ausflugsziele im Mozart Land zu informieren.

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2009 21 Sep

Almabtrieb in St. Martin

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Traudl hat wochenlang den Schmuck für die Tiere gebastelt.
Samstagmorgen ist es soweit. Traudl fährt schon in aller Frühe in die Schöberl Alm zum Aufkränzen der Tiere. Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen, Kaninchen und Hamster, alle ziehen heute ins Tal hinunter in ihre warmen Winterquartiere.

Friedl- Senner  und Bauer vom Zimmerebengut hat alles organisiert. Dörfler und Gäste warten schon auf den Zug der geschmückten Tiere. Alle ziehen zusammen ins Zimmerebengut, wo die Bäuerin schon mit einer zünftigen Jause und Musik auf die Senner, Bauern und Gäste wartet. Jetzt wird gefeiert! Alle Tiere sind gesund durch den Sommer gekommen.
Viel später bringen die Bauern ihre Tiere in die heimischen Ställe.

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Am Seepark St. Martin

Der Seepark in St. Martin ist fest in Kinderhand.

Spiele rund ums Wasser und ein buntbemaltes Gesicht!

bemalte Gesichter

Ein erfrischendes Eis und hoffentlich eine Siegerurkunde!

Zwei stolze Gewinner

Wir freuen uns mit allen die gewonnen haben.

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Am Mittwoch in der Früh geht es zu den Murmeltieren bei der Karalm! Alle Kinder treffen sich vor der Touristeninfo St. Martin mit Iris - der Kinderclub Leiterin - und warten gespannt auf den Rupi Express.

Plötzlich ist ein komisches Knattern zu hören, das immer näher kommt. Und dann… Was ist das? Ein alter grüner Trecker mit Anhänger dran. Nichts wie rauf und hingesetzt - und schon geht’s los! Erst über die große Straße wo alle auf uns schaun. Wir lachen und singen und freuen uns auf den Tag mit Iris. Dann geht es den Berg hinauf. Über Schotter Straßen, Kuhgatter, Stock und Stein fährt der Trecker mit uns. Da werden wir ganz schön durchgeschüttelt. Im Wald wird es dann ein bisschen unheimlich… die Zweige der Bäume verfehlen uns nur ganz knapp. Und dann sind wir da - auf der Karalm. Hier gibt es ganz viele Tiere, Schweine, Kühe, Hühner… wir schauen uns erst einmal alles ganz genau an, laufen hin und her.

Dann kommt Mani. Mit ihm gehen wir die Murmeltiere suchen - und wir finden sogar welche. Zehn von den Mankei’s sind es bestimmt. Die sind richtig süß! Und pfeifen so lustig! Am Nachmittag, nach einer deftigen Jause, sind wir dann wieder zurück gefahren mit dem Rupi Express und es war so lustig wie beim ersten Mal. Das war ein schöner Tag!

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Landesschützenfest am 30. und 31. Mai 2009 in Stegenwald am Pass Lueg

 Vor 200 Jahren wurde Salzburg zum Kriegsschauplatz. Die heimischen Schützen verteidigten ihr Land gegen die Truppen von Napoleon.

Salzburgs Schützenkompanien gedenken der Vorfahren, die im Kampf um die Heimat ihr Leben riskiert und gelassen haben. Als Österreich 1809 Napoleon den Krieg erklärt, um die verlorenen Gebiete zurückzuerobern, wird die Schlacht am Pass Lueg zum Höhepunkt der Auseinandersetzungen.

Vom 4.bis 6. September 2009 wird im Golling mit mehr als 800 Darstellern diese Schlacht nachgestellt. Mehr darüber unter www.bauern-napoleon.at

 Heute ist die wichtige Aufgabe der Schützenkompanien darin zusehen, das Brauchtum zu bewahren, Feste und Feiern zu umrahmen und die Jugend daran zu erinnern, den Frieden als kostbares Gut zu bewahren .

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25 Jahre Schnalzer in St. Martin am Tennengebirge

Die Schnalzergruppe in St. Martin, wieder gegründet von Sepp Gappmaier ( Monigold) wird 25 Jahre alt.
Auf dem Postwirtsfeld wird gefeiert mit Feldmesse und Pferdesegnung.16 Schnalzergruppen aus den umliegenden Orten und alle St. Martiner Vereine nehmen am Fest bei schönstem Sonnenschein teil.
Die 4 Salzburger feiern mit.
Ruperts Musikgruppe freut sich über ihr 20 jähriges Bestehen.
Im großen Festzelt feiert St. Martin bei Grillhähnchen und frisch gezapftem Bier.
Die Schnalzer und die 4 Salzburger haben in all den Jahren Einheimische und Gäste mit ihren Darbietungen erfreut.
Danke dafür!

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Wir sind eingeladen zur 1. Vinossage in der Raika Hüttau. Herr Promegger als Bankleiter, Manfred Rettenbacher als Künstler und Herr Kremslehner als Sommelier richten den Abend aus.

Unser Bankleiter Herr Franz Promegger begrüßt uns ganz herzlich und gibt uns einen kurzen Überblick zur Bankenkrise und zeigt die Aufgaben auf, die sich die Raiffeisenbanken gesetzt haben.

Manfred Rettenbacher, kulinarischer Künstler= Koch am Martinerhof in St. Martin a. Tgb., Landwirt und interessierter Pferdewirt, hat vor ca. 10 Jahren seine bildnerisch- künstlerische Karriere begonnen. Bei unterschiedlichen namhaften Malern aus unserer Region und dem Waldviertel hat er die verschiedensten Maltechniken erlernt.

Specksteintechnik, Schütttechnik, Aquarell-, Pastell-, Acrylmalerei und Tuschezeichnungen gehören dazu.

Wir waren begeistert von der Vielfalt und der Qualität seiner Bilder. Mir haben besonders seine Aquarelle und seine Aktmalereien gefallen. Genossen habe ich auch die Nähe zur Natur, die Manfred in seinen Bildern ausdrücken kann.

Rudi Pichler hielt die Laudatio, das “Taxentrio” umrahmte den Abend gekonnt und Manfred mitsamt seiner ganzen Familie sorgte für unser leibliches Wohl.

Herr Kremslehner hatte ganz ausgezeichnete Weine mitgebracht. Sein Sauvignon blanc war Spitzenklasse(oder der Renner des Abends???).

Im nächsten Jahr möchte Manfred die Kunstakademie in Seekirchen besuchen.

Ich bin gespannt auf die neuen Impressionen die er dort gewinnen wird und wie er sie in seiner Kunst einbauen wird. Es wäre schön, wenn wir weiter an seinem künstlerischen Werdegang teilnehmen können.

Der Abend war eine Bereicherung. Bis zum 08.11.2008 sind Manfred´s Bilder noch in der Raiffeisenbank Hüttau ausgestellt. Schaut sie Euch an!

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Der Almabtrieb ist der Abschluss der Almweidezeit. Die Tiere kommen nun in die Ställe auf den Bauernhöfen.
Die Almabtriebe beginnen um Michaeli - 29. September bis Mitte Oktober.

In St. Martin am Tennengebirge konnten wir in diesem Jahr den Almabtrieb nicht in der althergebrachten Weise feiern, da ein plötzlicher Schneeeinbruch Mitte September das vorzeitige Herunterholen der Tiere dringend erforderlich machte. So fuhren wir nach Filzmoos, um dem lustigen Treiben zu zusehen. Ziegen, Schafe, Kühe, Pferde mit ihren Fohlen, Schweine und Hühner, alles lief bunt geschmückt, begleitet von Sennerinnen und Sennern, ins Tal.
Bei einem Unglück in der Familie oder mit den Tieren wird das Weidevieh nicht oder mit einem Klagebusch (Trauerflor) geschmückt.
Herrlicher Sonnenschein, deftige Bauernschmankerl von feschen Dirndln serviert und fröhliche Musik ließen alles zu einem gelungenen Fest werden.

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Herrlicher Sonnenschein! Wir fahren mit dem Hotelbus nach Filzmoos und parken vor der Mautstelle zu den Hofalmen.
Wanderschuhe an die Füße, Stöcke in die Hände und schon geht es los. Der Blick Richtung Bischofsmütze genial von der Sonne beleuchtetet! Nach 90 Minuten erreichen wir die Oberhofalm. Wir setzen uns auf die große Terrasse und genießen von hier das gewaltige Bergpanorama des Dachsteins mit der Bischofsmütze und ich erzähle meinen Gästen die Geschichte von den zwei mächtigen Felsstürzen an der Bischofsmütze. Die Speisekarte lässt keine Wünsche offen! Die Kinder haben den Bach entdeckt, erforschen Stock und Stein und lassen Kieselsteine über das Wasser springen. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang um den idyllisch gelegenen Almsee. Immer wieder hören wir die Glöckchen der Pferdekutschen, die Gäste zu den Hofalmen bringen. Wir begegnen Wanderern, die noch zur Hofpürglhütte gehen, um am nächsten Tag am Gosaukamm weiterzuwandern. Für uns wird es Zeit für den Heimweg. Alle sind sich einig, dass sie beim nächsten Urlaub in St. Martin am Tennengebirge diese herrliche Wanderung wiederholen werden.

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Sonntag morgen, angenehmes Wanderwetter. Wir freuen uns auf die musikalische
Almwanderung rund um den St. Martiner Hausberg Ostermais.
Auf der Karalm spielt die Musi auf dem Heuboden über dem neuen Stall. Die
Katze rekelt sich dazu im Heu und spielt mit den Kindern. Zur Feier des Tages
gibt es heute Fleischkrapfen. Nach einer guten Tasse Kaffee und beschwingt
durch die Melodien der Wiesbach Musikanten ziehen wir weiter zur Schöberl
Alm. Die Kuh auf dem Weg schaut neugrierig die Wanderer an. Friedl und seine
Frau haben für das Fest alles schön im Stall hergerichtet. Hier lassen wir
uns eine Buttermilch und eine Käsejause zu den flotten Melodien der feschen
Stadtler Musi schmecken.
Dann wandern wir wieder ins Tal und kehren noch bei der Buttermilch Alm ein.
Auch hier treffen wir viele Einheimische und wanderfreudige Gäste zu einem
Schwätzchen,mit denen wir uns zu den Klängen von Pirchners Tanzlmusi aus
Bruck am Großglockner ein zünftiges Bier schmecken lassen. Ein schöner Tag
geht zu Ende!

Im nächsten Jahr werden wir dann über die Ostermaisalm zur Langeggalm und
zum Abschluss zu Rudi zur Sittleralm wandern.

Ich freue mich schon jetzt darauf!

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2008 18 Aug

Triologie mit Forelle!

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Wir machen einen Ausflug “Quer Beet” durch Pongau und Tennengau. Wir fahren nach Radstadt Richtung Fager Alm zum “Sauschneid Sepp” und freuen uns über seine freundliche Begrüßung. Seine frechen Sprüche bringen uns zum Lachen. Mit seiner Motorsäge zaubert er aus Zirbenholz Tannenbäume in allen Größen, Teewärmer, dekorative Stehlampen und Holzskulpturen. Er berichtet über die gute Wirkung des Zirbenholzes auf den menschlichen Organismus, sowie über seine bakteriziden Eigenschaften.
Bald ist es Mittag und wir fahren weiter ins Lammertal, um uns unser Mittagessen zu fischen. Mit Haselruten versuchen wir unser Anglerglück! Nach einer Stunde haben wir genügend Forellen für unsere Gruppe geangelt. Das Feuer in der Feuerstelle brennt lichterloh und die Frau des Fischers brät uns die Fische. Lecker!
Nach so einem guten Essen muß ein würdiger Abschluss folgen. Wir fahren Richtung Rußbach durch ein idyllisches Tal zur Schnapsbrennerei Buchegger. Brigitte und Mathias begrüßen uns herzlich und erzählen ausführlich, wie die vielen unterschiedlichen Brände hergestellt werden. Danach wird genüßlich und ausführlich verkostet.
Langsam geht die Sonne hinter den Bergen unter und wir fahren müde und glücklich nach Hause.

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