Pfarrgemeinderat St. Martin finanziert durch HeuART neues Kirchendach mit

Die Schindeln bröckeln, Moos hat sich bereits angesetzt: Das Kirchendach in St. Martin gehört dringend saniert.
Mitten im Zentrum, so wie es sich gehört, steht die Pfarrkirche St. Martin am Tennengebirge mit ihrem markanten Spitzturm in der malerischen Lammertaler Gemeinde. Von 1421 bis 1432 wurde an ihr gebaut, doch schon vorher gab es am gleichen Platz eine Kirche.
Dass auch an diesem herrlichen gotischen Bauwerk der Zahn der Zeit nagt, ist nur natürlich. 1984 wurde das letzte Mal die Nordseite der Kirche mit Schindeln neu eingedeckt, heuer ist nun endlich die Südseite dran. Ortspfarrer GR Volker Rank sieht dringenden Handlungsbedarf: „Im Winter hat es mitten in der Messe schon hereingetropft. Außerdem brauchen wir am Vordach einen sicheren Schneefang.“ Gerade als dieser Schneefang installiert werden sollte, wurde man sich des desolaten Zustandes des Daches an der Südseite erst richtig bewusst.
„Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann hier auf dieser Seite Renovierungsarbeiten vorgenommen wurden. Aber jetzt bröckeln die Schindeln ab und das Moos wuchert auf dem Vordach – es gehört dringend saniert!“, meint auch Pfarrgemeinde-Obfrau Maresa Krallinger.
Bereits im August soll mit den Arbeiten am Kirchendach begonnen werden, die Gelder dafür – es werden rund EUR 50.000 sein – kommen zum Teil von der Erzdiözese Salzburg, vom Bundesdenkmalamt und von der Landesabteilung für kulturelles Erbe. Der restliche Betrag muss von der Bevölkerung selbst getragen werden, dazu wurde vom Pfarrgemeinderat bereits eine Haussammlung durchgeführt: „Wir sind sehr froh, dass die St. Martiner diese notwendige Sanierung so gut mit unterstützen und bedanken uns sehr für die zahlreichen Spenden“, freut sich Maresa Krallinger.
Wenn in diesem Jahr am 29. August das HeuART Fest in St. Martin stattfindet, dann ist auch der Pfarrgemeinderat wieder mit einer wunderschönen Heufigur, gemeinsam gebastelt mit Heukünstler Albert Lanner, dabei. Auch ein Ausschank direkt auf dem Kirchenplatz ist geplant: „Wenn alles im Zeitplan ist, können sich die Besucher schon vom Fortschritt der Sanierungsarbeiten ein Bild machen“, meint Krallinger, „Wir bieten an unserem Stand neben vielen Schmankerln auch Weißwürstl mit frischen Brezen an und natürlich selbst gemachte Kuchen und Kaffee. Der Erlös dieses Tages kommt wiederum den Arbeiten am Kirchendach zugute!“

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v.l.n.r.: Mesnerin Barbara Eder, Ortspfarrer Volker Rank und Pfarrgemeinderats-Obfrau Maresa Krallinger hoffen beim HeuArt Fest in St. Martin auf viele Besucher und gute UnterstĂĽtzung fĂĽr die Sanierung des desolaten Kirchendachs.
Bildnachweis: Sylvia Schober