Alltagstausch
Stefan Brandlehner

Stefan Brandlehner

http://www.lammertal.info

Über mich

Hallo, ich heiße Stefan Brandlehner und bin beim Tourismusverband in Abtenau als Geschäftsführer angestellt. Neben meiner Aufgabe, Abtenau für Urlauber so attraktiv wie möglich zu gestalten, versuche ich momentan meinen Master im Tourismus- u. Freizeitmanagement abzuschließen. Freizeit heißt für mich Sport – Wandern, Mountainbiken, Schifahren, Langlaufen … Meine größte Leidenschaft ist das Paragleiten, Abtenau ist dafür bestens geeignet. Als 2-facher Vater komme ich leider viel zu selten dazu.

Beiträge von Stefan Brandlehner:

Unter „Apple iphone“ findet Google rund 207 Mio. Einträge. „Da geht noch was“ dachte ich mir und entschloss kurzerhand, auch einen kleinen Bericht über diese schwarze Magnetscheibe zu schreiben. Magnet deshalb, weil es meine Finger immer wieder aufs Neue wie ein Magnet anzieht. Doch wie soll mein Bericht unter all den anderen hervorstechen und was in aller Welt veranlasst mich, diesen Bericht am Lammertal Blog zu schreiben? Wenn Du dir eben dieselbe Frage stellst, lies doch einfach weiter …

Ich befinde mich gerade im tiefsten Tiefschlaf, den ein Mensch nur haben kann als plötzlich wie aus dem Nichts der laute 2-Takt Motor des Traktors neben mir aufheult. Schlagartig reiße ich meine Augen auf und blicke geradewegs ins Scheinwerferlicht, welches rasend schnell heller und größer wird. Jetzt ist es aus mit mir! Schon beginnt der „Film des Lebens“ in mir abzulaufen. Doch halt - was jetzt – plötzlich verschwand der Traktor so schnell wie er zuvor gekommen war.

Langsam erreicht der Sauerstoff meiner ersten tiefen Atemzüge die hintersten Windungen des Gehirns und lässt die Dunkelheit um mich herum etwas vertrauter wirken. Als der Traktor erneut aufheult und zum zweiten Anlauf ansetzt, beginnt die Skepsis in mir hochzusteigen. In diesem Moment fährt meine neben mir liegende Frau wie vom Blitz getroffen herum und meint mit ziemlich bestimmender Stimme: „Schalte bitte ENDLICH den blöden Wecker aus!“ Nun kann auch ich 1+1 zusammen zählen. Ein Kontrollblick in das (plötzlich rechteckige) Scheinwerferlicht bestätigt meinen Verdacht, soeben erstmals von meinem neuen iphone geweckt worden zu sein.

Leider habe ich es verabsäumt, den Ton des Weckers zu überprüfen und mich somit einer unnötigen Schrecksituation ausgesetzt. Zu allem Überfluss hat der „Traktorsound“ auch meinen Sohn im Zimmer nebenan ermutigt, die Gitterstäbe hochzuklettern. Mit einem lauten „SARAH“ startete er den ersten Versuch, seine Schwester über den scheinbar kurz bevorstehenden Sonnenaufgang zu informieren. Jetzt zählte jede Sekunde! Ein hastiges drücken an alle Ecken und Kanten des iphones lies den Traktor verstummen. Zwei Sekunden später hielt ich schon meinen 2-jährigen Sohn in Händen, um ihn behutsam wieder ins Bett zu legen. „Es ist mitten in der Nacht, schlaf weiter“ hörte ich mich sagen. Insgeheim sprach ich ein Stoßgebet, nicht umsonst den Wecker auf 5:20 Uhr gestellt zu haben. Kurz dachte ich über eine App nach, welche Kleinkinder zum Einschlafen bringt, doch in diesem Fall reichten meine Worte.

10 Minuten später stand ich schon mit Rucksack und Wanderstöcken bewaffnet vor der Haustüre. In vollkommener Dunkelheit wollte ich die Stoppuhr an meiner Armbanduhr aktivieren. Da dies ohne Licht nur schwer möglich war, stoppte ich kurzerhand mit dem iphone.

Nach den ersten 10 Gehminuten war es vorbei mit den Straßenlaternen und eine Taschenlampe musste her. Ich will ehrlich sein, es gibt zwar eine App welche das iphone zur Taschenlampe werden lässt, doch meine Stirnlampe war doch um einiges praktischer.

Die erste Stunde geht’s ziemlich steil im Wald den Berg hinauf. Als ich endlich wieder freie Sicht nach oben habe, nehme ich erleichtert zur Kenntnis, dass der Nebel kurz unterhalb der Wandalm schon wieder zu Ende ist. Er war zwar die letzten 400 Höhenmeter sehr dicht, doch das sollte später kein Problem darstellen. In der Wandalm angekommen beginnt es schön langsam zu dämmern. Hier lässt die iphone Kamera noch einige Wünsche offen.

Ein weiteres Ziel ist der First. Die nächsten 400 Höhenmeter haben es in sich, nicht umsonst ist der Wanderweg mit einem schwarzen Punkt versehen.

Auf 1.800 Metern zwischen Schallwand und Tagweide angekommen, eröffnet sich mir erstmals der Blick auf den Gosaukamm und den dahinter liegenden Dachstein. Zudem geht mein Wunsch in Erfüllung, bei Sonnenaufgang am Grad zu stehen. Langsam färben die ersten Sonnenstrahlen die Nebeldecke über dem Tal in ein wunderschönes rot. Wieder fesselt mich mein iphone und ich muss sämtliche Kamerafunktionen austesten.

Die nächsten 250 Höhenmeter hinauf zum Gipfel der Tagweide sind von Frust und Ärger geprägt. Unzählige Versuche, Guten Morgen Grüße mit einem Foto vom Sonnenaufgang auf mein Facebook Profil hochzuladen, scheitern kläglich. Kein Empfang, Edge, 3G, kein Empfang … - IHR FOTO KONNTE NICHT HOCHGELADEN WERDEN – WOLLEN SIE SPEICHERN? Schon vermisse ich meine MOBILKOM A1 Sim Karte, die mir in den letzten 20 Jahren in jeden noch so engen Graben guten Netzempfang bescherte. Doch leider muss ich nun mit T-Mobile vorlieb nehmen und Abtenau bzw. die umliegende Bergwelt zählt wohl nicht zu deren Hotspots.

Am Gipfel angekommen wandere ich ein wenig hin und her, bis eine Stelle mit akzeptablem Netzempfang gefunden ist.

Nach einem schnellen Red Bull verrät mir ein Blick auf die Uhr, in spätesten 30 Minuten zuhause zu sein sollen. Die 1.500 dazwischenliegenden Höhenmeter würden den einen oder anderen nervös machen – doch ein iphone Besitzer bleibt ruhig! Vor allem wenn dieser seinen Gleitschirm mit auf den Berg gebracht hat :-)

Doch die Nebeldecke könnte ein großes Problem darstellen.

Schnell den Safari Browser meines iphones geöffnet und die Webcam Sonnleiten in Abtenau gecheckt.

Die letzte Aufnahme ist 10 Minuten alt und zeigt, dass der Hochnebel bis knapp Kohlhof reicht und der Ort frei ist. Genug Reserve fĂĽr mich, einen geeigneten Landeplatz zu finden, sobald ich den Nebel durchdrungen habe.

Schnell noch zu Hause angerufen (mit dem iphone :-) ) und wenige Handgriffe später liegt der Gleitschirm ausgebreitet hinter mir. Gurtzeug angelegt und es kann losgehen. Zuvor muss aber noch das iphone einen geeigneten Platz finden, von wo aus es auch während des Fluges leicht erreicht werden kann.

Ein paar schnelle Schritte und der Berg fällt unter meinen Füßen weg.

Anstelle die Aussicht zu genießen, habe ich schon wieder mein iphone in Händen und schieße die ersten Fotos.

Auch ein kurzes (40 sec) Video wird gemacht.

Nun wird es Zeit zu meinem Haus zu navigieren. Letztendlich ist das Tal bis zu 13 km breit und nach Möglichkeit will ich nach Durchfliegen der Nebeldecke in der Nähe meines Hauses sein.

Praktischerweise habe ich direkt vor dem Haus ein Cache gelegt. (Solltest Du nicht wissen, was ein Cache ist, bist Du ein Muggel. Hier erfährst Du mehr über Caches bzw. eines meiner weiteren Hobbys, dem Geocachen).

Ich öffne also die Geocaching-App und navigiere mittels Kompass. Am Display sehe ich wie die Entfernung zum anvisierten Punkt stetig weniger wird und als ich nur noch 50 Meter entfernt bin, beginne ich in engen Kreisen Höhe abzubauen.

Ein letzter Blick über das nebelbedeckte Tal und ich tauche ein. Sollte das nun ein übergenauer Gleitschirmfluglehrer oder gar ein offizieller „Gleitschirmpolizist“ lesen: Ja, ich weiß – die Sicht bis zum Turnschuh ist keine Bodensicht. Aber erstens machen es Segelflieger und Flugzeugpiloten auch und zweitens habe ich wirklich damit gerechnet, dass sich die Nebeldecke während meines 5 Minuten Fluges von der Tagweide aus auflöst – ehrlich!“

Nach ca. 30 Sekunden „Blindflug“ tauche ich ca. 100 Meter abseits meines Hauses aus dem Nebel. In nur einer halben Minute habe ich es geschafft, von Kopf bis Fuß nass zu werden. Schon sehe ich meine Frau und unsere beiden Kinder, die den Kopf zum Himmel strecken und nach mir Ausschau halten.

Auch die letzten 200 Höhenmeter sind schnell abgebaut und ich setzte zur Landung direkt vor der Haustüre an. Dort werde ich gleich von zwei (zum Glück ausgeschlafenen) Kindern belagert und gefragt „Wo warst Du?“ bzw. „Papa aus Wolke „ausaplumpst“ …“.

Nun habe ich auch wieder besten Netzempfang und lade die verspäteten „Gute Morgen Grüße“ auf mein Facebook Profil.

Eine halbe Stunde später komme ich frisch geduscht zum Meeting. Ich darf vor den Funktionären der Region Lammertal über die Möglichkeiten des Internets, mobiler Dienste, Online Buchungen etc. referieren. Während ich so über die Folien meiner PPT-Präsentation FLIEGE, denke ich nochmals kurz an meinen letzten FLUG zurück. SCHÖN WARS!

· Wenn auch Du einmal Lust hast, dieses Nebelmeer zu sehen – die Wanderwege rund um Abtenau sind bestens beschildert. Im Infobüro gibt’s alle Tipps und auch ich helfe gerne weiter.

· Du bist Gleitschirmpilot und möchtest einmal mit dabei sein? Dann melde Dich doch einfach bei mir.

· Aufgrund dieses Berichts willst Du Gleitschirmflieger werden – hier beginnt Dein nächstes Abenteuer.

· Aufgrund dieses Berichts willst Du ein iphone kaufen – HALLO APPLE – ICH WARS!

· Du wolltest eigentlich etwas über das iphone erfahren – tut mir leid, da musst Du schon einen Profi fragen.

· Du hast keine Ahnung, was dieser ganze Beitrag eigentlich bringen soll – tut mir auch leid, mit dieser Meinung bist Du wahrscheinlich nicht alleine.

· Einfach nur fad und langweilig – hättest ja nicht lesen müssen.

Hast Du auch schon gehört, dass Blogs von Kommentaren leben. Und auch sehr toll, wenn diese verlinkt oder mit Freunden (bspw. auf Facebook, Twitter etc.) geteilt werden. Vielen Dank ;-)

Beiträge von Stefan Brandlehner:

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Noch drei Tage und die ersten Teilnehmer der Europameisterschaft im Paragleiten treffen in Abtenau ein.

Team Austria

Vom 23. Mai bis 5 Juni 2010 kämpfen die besten Piloten der Welt in unserer schönen Region um die begehrte Trophäe des Europameisters. 150 Piloten aus 33 Nationen sind genannt, 28 davon zählen zu den Top 30 der Welt – allesamt Europäer. Paragleiten ist eine sehr stark von Europäern dominierte Sportart, die Alpenländer klar in Favoritenposition.

Gestartet wird je nach Wetterlage vom Trattberg (St. Kolomann) oder der Bischlinghöhe (Werfenweng). Der Hauptlandeplatz befindet sich in Abtenau im Bereich der Karkogelbahn. Bei den Wettkämpfen gilt es, eine vorgegebene Strecke in schnellstmöglicher Zeit zurückzulegen. Je nach Wetterlage kann diese Tagesaufgabe zwischen 30 und ~170 km Luftlinie liegen.

Für Zuseher sind besonders die „Luftstarts“ der Gleitschirme oft sehr spektakulär. Die Piloten haben meist ein Zeitfenster von ca. 45 min, in dem sie starten können. Innerhalb dieser 45 min. können sich die Gleitschirmflieger mittels Thermik nach oben schrauben und in eine gute Ausgangsposition bringen. Erst nach Ablauf der 45 min bzw. zu dem Zeitpunkt, der vor Start definiert wurde, dürfen die Piloten den Startberg verlassen und die Tagesaufgabe in Angriff nehmen.

Wenn man 150 Piloten auf engstem Raum über dem Startberg kreise sieht, kann man gar nicht glauben, dass diese nicht zusammenstoßen. Ehrlich gesagt – manchmal geht es auch ziemlich knapp her!

Sieger der Tagesaufgabe ist letztendlich der Pilot, welcher als erster die Ziellinie ĂĽberfliegt.

Wer also die nächsten Wochen nichts Besonderes vorhat, sollte frühmorgens die Homepage des Veranstaltervereins www.ikarus-abtenau.at besuchen. Dort erfahren Sie jeden Morgen, von welchem Berg (Bischlinghöhe od. Trattberg) die Piloten die Tagesaufgabe starten.

Zudem findet sich auf der Homepage ab gegebenen Zeitpunkt auch ein Link zum Livetracking. Dabei können alle Piloten via Google Earth oder Google Maps live verfolgt werden.

Gewinnspiel

Eines meiner Lieblingsthemen ist das Gewinnspiel. Ein Gewinnspiel wie es noch nie zuvor gegeben hat.

Jeder der Piloten, Betreuer und Mithelfer bekommt ein individuelles T-Shirt. Auf der Vorderseite des T-Shirts befindet sich ein sogenannter 2D-Barcode, eine Weiterentwicklung des ĂĽblichen Strichcodes, den wir alle von der Kassa im Supermarkt kennen.

Viele Handys (Fotokamera und Internetzugang vorausgesetzt) haben das dafür notwendige Programm bereits vorinstalliert (z.B. NOKIA) und können diese Barcodes lesen/scannen. Sollte Ihr Handy keine QR-Codes lesen/scannen können, dann senden Sie doch einfach ein SMS mit dem Code BEE an +44 762 480 24 86. Sie erhalten umgehend eine SMS mit den Installationsanweisungen. Der Reader ist selbstverständlich kostenlos.

Sollte Ihr Handy bereits einen Barcode-Leser haben, versuchen Sie doch einmal den Code zu „scannen“.

Sobald der Code erkannt wird, gelangt das Handy zu einer Internetadresse. Im Falle der T-Shirts zum Profil des jeweiligen Piloten. Jeder Lesevorgang wird gezählt und dem T-Shirt Besitzer angerechnet. Je öfter sein T-Shirt gescannt wurde, umso höher ist seine Gewinnchance. Je mehr T-Shirts Sie scannen, umso höher ist auch Ihre Gewinnchance. Sie brauchen dazu nur Ihre Telefonnummer anzugeben. Es winken Preise im Gesamtwert von € 10.000,-

Kommen Sie doch zur Eröffnungsfeier am Pfingstmontag, den 24. Mai um 20 Uhr zum Marktplatz in Abtenau.

Im Anschluss an die Eröffnungsfeier spielt die Band Mountain Jam.

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Beiträge von Stefan Brandlehner:

Das geniale Wetter musste ich heute einfach fĂĽr einen Morgenflug mit meiner neuen Leicht-GleitschirmausrĂĽstung nutzen.

 

Neues Gurtzeug, neuer Schirm – alles in allem ca. 7 kg. Dieses Gewicht lässt sich wieder leicht auf einen Berg hinauf tragen.

 

Um 6.15 Uhr ging’s zu Fuß von zu Hause aus los, schließlich möchte ich vor der Haustüre landen und nicht nach dem Flug mein Auto vom Berg holen müssen.

 

Bei Temperaturen um die 15 Grad war der Aufstieg auf die Tagweide auch nicht allzu anstrengend. Am First habe ich aus nächster Nähe noch ein paar Gämsen beobachtet, die sich von meiner Anwesenheit nicht sonderlich beeindrucken ließen.

 

Auf der Tagweide leider leichter RĂĽckenwind, doch mein neuer Bergsteigerschirm lieĂź sich auch bei diesen nicht ganz einfachen Startbedingungen problemlos in die Luft bewegen.

 

Am Gipfel habe ich noch schnell zwei Anrufe beantwortet – beim Aufstieg war ich doch zu faul das Handy aus dem Rucksack zu holen.

 

Nach einem traumhaften, absolut butterweichen Flug landete ich wie geplant vor der Haustüre. Schnell geduscht und um 9 Uhr im Büro – so soll ein Morgen sein!

 

 

 

     

 

Ton ausschalten :-)  

Beiträge von Stefan Brandlehner:

 

Weit über 200 Starter machten auch heute wieder den Abtenauer Panoramalauf zu einem vollen Erfolg. Auch das Wetter zeigte sich schlussendlich gnädig und wurde von Stunde zu Stunde schöner. Während die Nordic Walker unter dunklen Wolken gingen und gerade die Kinder bei leichtem Regen laufen mussten, kam beim Hauptbewerb über 6 km sogar die Sonne zum Vorschein.

 

Glück für mich, hatte ich doch damit gleich eine Ausrede, für die Strecke rund um den Egelsee eine halbe Stunde gebraucht zu haben. Aber bei dieser schwülen Luft kann man einfach nicht schneller laufen! O.K. – einige schafften es doch und so war die Siegerzeit wieder einmal bei 19 Minuten und 42 Sekunden – 27 Sekunden über dem Streckenrekord aus dem Jahr 2002.

 

Bilder und Ergebnisse gibt es in KĂĽrze unter www.panoramalauf-abtenau.com.

 

Gratulation an unsere Nordic Walking Weltmeister Maria und Hans Quehenberger, welche mit Ihrer Mannschaft wieder einmal eine tolle Veranstaltung auf die Beine stellten.

 

 

Beiträge von Stefan Brandlehner:

Die Existenz von Kraftplätzen – Orten an welchen geheimnisvolle Kräfte auf den Menschen einwirken – ist seit einiger Zeit auch in der breiten Öffentlichkeit unumstritten.

 

Herr Dipl. Ing. Werner Vogl, ein gebürtiger Salzburger, stellt auf seiner Seite einige bekannte Kraftplätze vor.

 

Doch wie kann der Beweis erbracht werden, dass an einem bestimmten Ort tatsächlich „magische“ Kräfte am Werk sind?

 

Der extrem schneereiche Winter 2008/09 hat meines Erachtens in Abtenau die Existenz eines derartigen Kraftplatzes bewiesen. Als am Dienstag, den 24. Februar 09 um ca. 6.30 Uhr eine ca. 200 m breite Staublawine von der Nordseite des Tennengebirges abging, mähte die Druckwelle in nur wenigen Sekunden eine Waldfläche von ca. 30.000 m² um. Kein Baum blieb verschont -  bis auf, ja bis auf eine kleine Fläche von ca. 20 x 20 m im Zentrum der gigantischen Fläche. Denn genau dort steht eine kleine Hütte, welche die Lawine ohne einen einzigen Kratzer überstanden hat.

 

 Hütte

 

Auch wenn der Schutzwald durch die Lawine verloren gegangen ist, würde es mich nicht wundern, wenn diese Hütte auf einem derartig kräftigen Platz auch künftigen Lawinenabgängen trotzen würde.

 

Derzeit sind die Waldbesitzer kräftig am Aufarbeiten der Waldschäden, so sollte der Wanderweg zum Dachserfall demnächst geöffnet werden können.

Beiträge von Stefan Brandlehner:

Es war ca. 22.30 Uhr.
Bewaffnet mit Gummistiefeln und einer starken Taschenlampe kämpfte ich mich im stark geduckten Entengang in den nur 1 m hohen Kanal, der direkt unter Abtenaus Sportplatz verläuft und beim Tennisplatz in den Fischbach mündet. Nach ungefähr 20 m bzw. ca. 1.000 durchtrennten Spinnenweben, hunderten handflächengroßen, pechschwarzen und sogar auf den Beinen behaarten MONSTER-Spinnen (die ich natürlich alle in die Flucht geschlagen habe) wird mein Auge von einer Bewegung im Wasser abgelenkt. Im glasklaren und ca. 10 cm tiefen Wasser sehe ich einen ca. 10-12 cm großen Flusskrebs. Ich wusste dass in Abtenaus Bächen Flusskrebse vorhanden sind, doch noch nie hatte ich einen gesehen.


Wie immer hatte ich wieder keine Kamera bei mir, so blieb mir nur mein Telefon, um diese erste Begegnung fĂĽr immer festzuhalten.

Flusskrebs

 

Sollte sich jemand Fragen was ich um diese Uhrzeit in einem Wassertunnel mache – der nächste Nachtcache ist im Entstehen! Wir Geocacher “spinnen”! ein wenig.

 

Übrigens: Falls Sie einmal in einem 1 m hohen Tunnel, der noch dazu 10 cm unter Wasser steht, im Entengang unterwegs sein, so achten Sie auf eines: Bekommen Sie keinen Wadenkrampf! Durch das ausstrecken des Beines ermöglichen Sie nur dem Wasser in die Gummistiefel einzudringen. Zusätzlich senkt sich dadurch auch Ihr Gesäß zu weit ab, wodurch dem Wasser eine weitere Angriffsfläche geboten wird. Zuletzt fallen Ihre Bewegungen durch die genannten Umstände etwas schneller und unkontrollierter aus. Diese Chance nützen Spinnen - welche nur wenige Zentimeter über/neben Ihrem Kopf in Lauerstellung liegen – um sich ins Spiel zu bringen.

 

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Vokalensemble Akabella & Stuffmusek

Vergangenen Samstag war das Vokalensembel „Akabella“ aus Luxemburg zu Gast in Abtenau und lud zu einem Konzert am in der Pfarrkirche ein. Unter der Leitung von Gilbert Kohn sangen die 18 Chormitglieder profane und sakrale Chormusik aus der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Komponisten. Begleitet wurden sie dabei vom Bläserquintett der “Stuffmusek” – zu Deutsch Stubenmusik.

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Das Österreich neuerdings wieder einen Kaiser hat, ist wohl hinlänglich bekannt.

Doch seit vergangenem Wochenende hat auch Abtenau einen Kaiser als auch eine Kaiserin - die 1. Karkogel Kaiser im Schibergsteigen!

Die über 50 Teilnehmer mussten 600 Höhenmeter bzw. 3.000 Meter zurücklegen und der schnellste schaffte dies in unglaublichen 27 Minuten 47 Sekunden. Rangliste und Fotoalbum.

Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, bei diesem Wettkampf mit dabei zu sein. Auch wenn meine Zeit (54:30,??) keinerlei Auswirkungen auf mein Bankkonto hatte (die Sieger erhielten je € 200,- Preisgeld), so habe ich zumindest die Durchschnittszeit massiv beeinflusst :-).

Hier ein kurzes Video, dessen Erstellung dennoch Stunden in Anspruch nahm.

 

 

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Der Abtenauer Langlaufstammtisch sitzt gerne mal bei einer oder gleich mehreren guten Flaschen Wein beisammen um dabei ĂĽber Themen aus dem nordischen Bereich zu diskutieren.

 

Der gestrige Stammtisch wurde mit einer Rodelpartie samt HĂĽtteneinkehr am Karkogel kombiniert. Die Rodelbahn war in einem derart perfekten Zustand, dass manche mit 2 Fahrten nicht genug hatten. So wurde eine dritte Fahrt der wartenden Brettljause vorgezogen.

 

Diskutiert wurde diesmal wenig, gab es doch den Einstand von Höll Matthias (3facher ÖM Behindertennis, Behinderten-Schirennläufer) zu feiern.

 

Beim Rodeln war er jedoch ziemlich unerfahren, eine Jeanshose ist fĂĽr einen Rodelausflug eben doch zu wenig.

 

Den nächsten Rodelausflug sollten wir aber allein wegen der Bildqualität am Tag machen.

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Noch sind die Temperaturen über Null, doch spätestens am kommenden Wochenende sollte das Quecksilber die Frostgrenze nicht mehr übersteigen – pünktlich zu Abtenaus erster „Below Zero Night“:

Während in den Schigebieten die Schneekanonen Ihren Job verrichten, wird die Power Band „Exit 207“ dasselbe tun: Die hunderten Besucher mit Party Sound vom feinsten vergnügen. Bereits im Sommer 08 begeisterte die Band die Besucher beim alljährlichen Marktfest.

 

 

Below Zero Night

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