200825.AugustJüngster Hirter auf Salzburgs Almen

“Grüss Gott, mein Name ist Kendlbacher, Tobias Kendlbacher. Ich bin am 10. April 2005 geboren und wahrscheinlich der jüngste Hirter auf Salzburger Almen.”
Neben seiner Hauptbeschäftigung – dem Hirterdasein auf der Loseggalm im Salzburger Lammertal – hat Tobias zahlreiche Hobbies. Sandkasten spielen, Trampolin springen, Speck jausnen und nicht zu vergessen: er ist aktives Vereinsmitglied in der Spielegruppe Annaberg.
Tobias freut sich wenn Sie mit ihm Kontakt aufnehmen, am besten persönlich bis 19.00 h auf der Loseggalm.
Dann erzählt er Ihnen gerne mehr: über Almhüttennächte in denen es blitzt und donnert und er sich ein bisserl fürchtet, den phantastischen Käse seiner Mutter den sie ihm bereits zum Frühstück bereitet oder die Widerspenstigkeit der Kühe, mit der er manchmal zu kämpfen hat.
Ach ja, am kommenden Sonntag, den 31. August ist er Vormittag nicht auf der Alm. Da besucht er den weltgrößten Heuskulpturenumzug in Lungötz.
200821.August5 tierische Heufiguren im Zoo Salzburg

Wer kennt sie nicht die Stars aus dem Zeichentrickfilm „Madagascar“?
Der eingebildete Löwe Alex, die panische Giraffe Melman, die divenhafte Nilpferddame Gloria und das vorlaute Zebra Marty. Seit heute Donnerstag sind sie als lebensgroße Heufiguren in der ehemalige Freianlage des heuer verstorbenen Löwen “Stinki” für Besucher im Zoo Salzburg zu bestaunen. Eine tanzende Heukuh wartet im neuen Arche Streichelzoo auf den Besuch der jungen Zoofreunde.
Die Fünf sind Vorboten des Heuartfestes 2008 am Sonntag, den 31. August 2008 in Lungötz, wo ab 11.00 Uhr der weltgrößte Heufigurenumzug stattfindet.
200818.AugustTriologie mit Forelle!
Wir machen einen Ausflug “Quer Beet” durch Pongau und Tennengau. Wir fahren nach Radstadt Richtung Fager Alm zum “Sauschneid Sepp” und freuen uns über seine freundliche Begrüßung. Seine frechen Sprüche bringen uns zum Lachen. Mit seiner Motorsäge zaubert er aus Zirbenholz Tannenbäume in allen Größen, Teewärmer, dekorative Stehlampen und Holzskulpturen. Er berichtet über die gute Wirkung des Zirbenholzes auf den menschlichen Organismus, sowie über seine bakteriziden Eigenschaften.
Bald ist es Mittag und wir fahren weiter ins Lammertal, um uns unser Mittagessen zu fischen. Mit Haselruten versuchen wir unser Anglerglück! Nach einer Stunde haben wir genügend Forellen für unsere Gruppe geangelt. Das Feuer in der Feuerstelle brennt lichterloh und die Frau des Fischers brät uns die Fische. Lecker!
Nach so einem guten Essen muß ein würdiger Abschluss folgen. Wir fahren Richtung Rußbach durch ein idyllisches Tal zur Schnapsbrennerei Buchegger. Brigitte und Mathias begrüßen uns herzlich und erzählen ausführlich, wie die vielen unterschiedlichen Brände hergestellt werden. Danach wird genüßlich und ausführlich verkostet.
Langsam geht die Sonne hinter den Bergen unter und wir fahren müde und glücklich nach Hause.
200818.AugustImpressionen vom Eglsee!
Ein schöner Sonntag – Nachmittag.
Wir spazieren vorbei an bunten Wiesen und genießen den Blick auf das Abtenauer Bergpanorama.Versteckt hinter mannshohen Schilf entdecken wir den romantischen See.
Enten gleiten über das Wasser. Vögel rufen aus dem Schilf. Eine Bank lädt ein zum Verweilen.
Ruhe! Energie tanken! Ale Sinne erspüren in unberührter Natur.
Ganz sicher sind wir, hier ein ganz besonderes Kleinod entdeckt zu haben.
200814.AugustDie Heuraupe LuAn
Wir alle kennen wohl die Geschichte der berühmten Raupe Nimmersatt. Ist sie vorerst nur ein klitzekleines Ei, mampft sie sich als gefräßige Raupe durch das ganze Buch, um sich schlussendlich in einen wunderschönen Schmetterling zu verwandeln.
So ähnlich erging es der Heuraupe LuAn, die am 31. August beim HeuArt Figurencorso ihren großen Auftritt hat:
LuAn reifte vorerst zögerlich – basierend auf der Idee von Tourismusobmann Georg Bergschober – heran, aber durch viele fleißige, engagierte und kreative Menschen im Lammertal nahm sie Gestalt an – in Form einer gigantischen Raupe!
Es liegt in der Natur der Lammertaler Familien, zusammen zu halten und gemeinsam Ziele zu erreichen. Daher auch die Begeisterung, zusammen etwas großes, einzigartiges zu schaffen. So kam es, dass SchülerInnen wie Lehrpersonen und Eltern unter Anleitung der Heukünstlerin Anita Höll sowie Helga Eder und Martin Hirscher, die Direktoren der Volksschulen Annaberg und Lungötz, miteinander LuAn erschufen, eine Raupe, durch die Gemeinschaft immer mehr gewachsen ist.
Nach alter Raupenmanier kann sie sich nun, wie ihre berühmte Kollegin Nimmersatt, durchs Leben fressen. Doch halt! Unsere Heuraupe LuAn genießt sich durchs Leben, schließlich ist sie in der Genussregion Lammertal daheim, und hier kann sie bei gesunden, selbst gemachten heimischen Produkten schlemmen, dass es eine Freude ist!
So sieht nicht nur die Heuraupe LuAn durch Zusammenhalt, Geselligkeit und Genuss ihrer Entwicklungsstufe zum Schmetterling freudig entgegen, auch wenn wir die wahren Werte und das Unverfälschte wieder zu schätzen wissen und an unsere Kinder weitergeben, bemerken wir, wie gut uns das Lammertal tut!
Woher – glauben Sie – hat LuAn ihren Namen? Vielleicht verraten es die Schulkinder beim HeuART Umzug am 31. August!
200813.AugustAbtenau Botschafter – aus Überzeugung
Ulrich Wendler, “Abtenau Botschafter”
In erster Linie möchten wir unseren Lesern Anregungen und Ideen für ihre Freizeitgestaltung im Lammertal geben. Manchmal möchten wir auch Personen vorstellen, Personen die irgendwie unser Interesse geweckt oder uns sonst auf die eine oder andere Art inspirieren.
Ich freue mich, heute Herrn UIrich Wendler aus Nordrhein-Westfalen vorstellen zu dürfen. Er ist seit mehr als 30 Jahren begeisterter Abtenau Urlauber. Darüberhinaus dokumentiert er seinen Erlebnisse und sein Wissen über das Lammertal bzw. das Salzburger Land und präsentiert diese auf seiner Webseite:
In der Kategorie A-Z gibt es sehr übersichtlich Informationen zu unzähligen Stichworten, Ausflüge und Wanderungen sind im Detail und mit Bild ausführlichst beschrieben.
Wirklich sprachlos machte mich aber das E-Book welches als Download bereitsteht. Mehr als 200 (!) Seiten geballte Lammertal Information – übertrifft alles, was an “offiziellem Werbematerial” vorhanden ist.
Herr Wendler, wie sind sie auf die Idee gekommen, die Informationen zu sammeln und so ausführlich zu dokumentieren?
Angefangen hat das schon bald nach unserem ersten Abtenau-Urlaub 1978. Wir haben häufig zusammen mit Eltern pp in Abtenau Urlaub gemacht. Zur Erinnerung an den Urlaub gab es zunächst Fotokalender (also die damals üblichen Papierbilder wurden in leere Kalender geklebt). Als sich dies als heiß begehrtes Geschenk erwies, begann ich mit Einzug des Computers und sog. Publikationsprogramme mit kleinen bebilderten Heften, in der der Urlaub beschrieben wurde. Mit jedem Urlaub – wir sind seit 1978 mindestens 1x in Abtenau – wuchs der Umfang und gleichzeitig die Nachfrage an diesen Urlaubsbeschreibungen.
Viele Freunde und Bekannte waren an den gesammelten Informationen interessiert, weil unabhängig davon, ob man letztlich seinen Urlaub in Abtenau verbringt, für die Entscheidung, dass man ihn dort verbringen will, erst einmal über die üblichen Werbebroschüren hinausgehende Beschreibungen pp durchaus von Bedeutung sein können.
Mit steigendem Nutzen des Internets zwang sich dann regelrecht auf, eine entsprechende Internetseite zu gestalten und dabei jedem den eigenen Ausdruck des nunmehr schon seit einigen Jahren im pdf-Format angebotenen Heftes zu ermöglichen. Das Ganze ging natürlich nicht ohne “Auseinandersetzung” in der Familie ab; denn zu Recht besteht die Kritik, dass man sich als lediglich Gast zu sehr in örtliche Belange einmischt.
Im Ergebnis scheinen Seiten / Heft aber doch ganz gut anzukommen; denn auch aus Abtenau (wo man es ja auf jeden Fall besser wissen muss) hat mich bisher nur gute Resonanz erreicht. Schwieriger ist manchmal das Handling Ihrer eingesessenen Urlauber. Diese, gut vertraut mit Abtenau und Umgebung, bringen sich mit so vielen Ergänzungsvorschlägen ein, dass ich ihnen frühestens nach erst in vielen Jahren anstehender Pensionierung gerecht werden kann. Erst dann hätte ich Zeit, Allem nachzugehen und es zu verarbeiten. Da scheint mir nun www.blog.lammertal.info eine gute Alternative.
Lieber Herr Wendler, ich danke ihnen für ihr Einverständnis, dass wir ihre wertvollen Informationen weiter verbreiten dürfen. Social Web oder Web 2.0 ist sind heutzutage sehr aktuelle Schlagworte – sie haben mit ihren Aktivitäten diese Entwicklung schon lange vorweggenommen. Freue mich auf ein Treffen in Abtenau, sehr!
20086.AugustShake it, Baby!
“Mix Dir Deine Cocktails selber” – so das Motto kürzlich in der Amarena Bar in St. Martin. Da standen wir also: Kathi, Max und ich vor geschätzten 200 (!!!) Flaschen - mit dem Ziel, unseren Cocktail – am besten so cool, wie Tom Cruise im gleichnamigen Film – zu mixen: einen Swimming-Pool, einen Festival und einen Caipirosca. Erst mal die Flaschen finden… Wyborowa für den Caipi und Curacao Blue für den Swinning-Pool waren schnell zur Hand, aber der Frangelico für den “Festival” blieb verschwunden…,

… macht nix, gibt’s stattdessen einen Long Island Iced Tea – der geht leicht…! Unter der fachkundigen Anleitung von Barkeeper Jörg wurde gemixt, geshaked, geschüttet und gekostet…


Das Shaken – ist eine Kunst für sich, denn das muss man so lange tun, bis der Metallbecher beschlägt, Max war schon ganz gerührt, vor lauter Schütteln!


Nach “mix Dir Deine Cocktails selber” folgte “rate, was Du trinkst”, denn an die Rezepte aus der Karte hatte sich irgendwie keiner mehr gehalten. Aber unsere Eigenkreationen konnten sich durchaus sehen lassen, das meinte auch Jörg!
20085.AugustLammertaler Fliegenfalle – patentfähig?
Wozu dient der Wassersack in der Mitte des Bildes?
Am Samstag hatte ich Besuch aus Wien, nein aus Tulln. Martin und ich erklommen die Stuhlalm am Fuße der Bischofsmütze in Annaberg. Dabei haben wir einen ungewöhnlichen Fensterschmuck entdeckt. In jedem Fenster hing, über den prachtvollen Pflanzen, ein Plastiksackerl – gefüllt mit Wasser.
Wozu sollte das wohl gut sein? Blumen gießen? Suppenwasser?
Die Hüttenwirtin hat uns dann aufgeklärt – die Wasserbeutel halten die Fliegen fern, sagt sie …..
War das nun eine besondere Form von Jägerlatein? Oder funktioniert das wirklich und wenn ja, warum?
Vielleicht kann uns das ja jemand erklären.
Am Sonntag war für mich Tag der Blasmusik, Martin war shoppen, auf der Alm und darüber berichtet er hier.
20081.AugustSchnitzeljäger unterwegs!
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=DmAkjurfmrA[/youtube]
Bereits zum dritten Mal fand letzten Mittwoch die GPS-Schnitzeljagd, veranstaltet vom Tourismusverband Abtenau, statt.
Nicht verwunderlich sind es besonders die jungen Gäste Abtenaus, welche die Bedienung eines GPS-Geräts sehr schnell verstanden haben und manchmal den Eltern beratend zur Seite stehen.
Zielstrebig wird dem Schatz entgegengewandert und dank genauester Koordinaten meist auch schnell gefunden. Auch wenn es manche nicht glauben wollen, das der Schatz in derartig unwegsamen Gelände versteckt ist (siehe Video).






